Sonntag, 11. Januar 2015

Gefährliches Nutzungsverhalten von Smartphones

Unsere heutige Gesellschaft ist krank. Smartphones in Kombination mit sozialen Netzwerken blockieren die geistige Entfaltung ihrer weiblichen Nutzer. Insbesondere die jüngeren, gut aussehenden Mädchen sind von diesem Phänomen stark betroffen. Sie sind abhängig vom ständigen Informationsfluss. Ohne Bestätigung fühlen sie sich hilflos. Für Hobbys können sich Viele der Betroffenen nicht mehr begeistern. Viel mehr dreht sich ihr Leben um Fashion und Selbstdarstellung. Ihr Lebensinhalt besteht darin, neue Klamotten zu kaufen, Fotos zu schießen und diese anschließend bei Facebook hochzuladen. Facebook und WhatsApp werden in der Schule, bei der Arbeit und zu Hause konsumiert. Sogar unterwegs wird die permanente Verfügbarkeit ermöglicht. Konzentration und Aufmerksamkeit auf lebensnotwendige Bedürfnisse werden unaufhaltsam durch die laufenden Benachrichtigungen unterbrochen. Als unangenehmer Nebeneffekt verkümmern wichtige Charaktereigenschaften. Ihre Fähigkeiten beschränken sich auf das Telefonieren und dem Verfassen kurzer Nachrichten. Sie fühlen sie matt und ausgelaugt vom Leben, doch bemerken selbst nicht, dass sie etwas an ihren Lebensumständen ändern könnten. Würden sie nur für ein paar Stunden ihren ständigen Begleiter ablegen, könnten sie sich auch wieder mit ihren eigenen Gedanken auseinandersetzen. Stattdessen posten sie ihr gesamtes Leben bei Facebook und interessieren sich nur für sich selbst, ihr Image und ihren virtuellen Beziehungen.

Welche Konsequenzen sich aus diesem Verhalten langfristig ergeben werden, ist noch nicht abzusehen. Viele Mädchen verpassen es, ihren Charakter zu formen, wenn die positiven Bestätigungen von außen, angemessene Kritik überlagern oder der Vergleich mit bessergestellten Menschen zur eigenen Abwertung führt.

Fazit:
Smartphones in Verbindung mit sozialen Netzwerken sind gefährliche Instrumente mit starkem Suchtpotenzial für jüngere Mädchen, die sich ihre Selbstbestätigung von virtuellen Freundschaften erhoffen und damit von charakterbildenden Maßnahmen abgelenkt werden. Hierbei entsteht die Gefahr einer Verschmelzung virtueller Freundschaften mit dem realen Leben, wobei Ängste aufgrund der zunehmenden Isolation auch in depressive Verstimmungen umschlagen können, wenn der Vergleich mit Gleichaltrigen zu negativen Gefühlen führt.  

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