Montag, 19. Januar 2015

Ist Pegida eine mediengesteuerte Ablenkungskampagne?

Autor - E. Sawyer
Bisher fanden Demonstrationen unter dem Namen „Montagsmahnwachen“ zur Sicherung des Friedens in Europa statt. Bevor diese Mahnwachen jedoch bei den etablierten Medien für größere Resonanz sorgen konnten, wurde die Friedensbewegung von der Organisation „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ medial überschattet.

Obwohl sich beide Demonstrationen, also Friedensmahnwachen und Pegida für den Frieden einsetzten, gab es einen grundlegenden Unterschied.

„Die einen kritisierten berechtigt das eine Prozent, die anderen ließen sich vom einen Prozent spalten und gegenseitig ausspielen.“

Die Friedensmahnwachen kritisieren die Eliten, ihre grausamen Ressourcenkriege und stellen das derzeitige Wirtschaftssystem unter amerikanischer Federführung grundlegend infrage. Eine neue Theorie geht nun davon aus, dass Pegida vom Establishment benutzt wird, um den Zulauf der Friedensmahnwachen zu unterbinden. Durch die mediale Verknüpfung der Friedensmahnwachen mit Pegida, werden Organisatoren wie Lars Mährholz oder Redner wie Ken Jebsen dem rechten Sektor zugeordnet. Wer sich näher mit den Inhalten von KenFM beschäftigt, stellt relativ schnell fest, dass Ausländerfeindlichkeit in keines seiner Videos zu finden ist. Es werden lediglich Fragen aufgeworfen, die dem neoliberalen System schaden könnten, wenn es zu einer Umsetzung kommen würde. Wichtig hierbei ist die Tatsache, dass die Friedensmahnwachen bereits vor der Gründung von Pegida existierten und in vielen Städten Deutschlands Anhänger fanden. Dies geschah hauptsächlich nach den dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und der ernsthaften Gefahr eines neuen Weltkrieges.

Der Zulauf von Anhängern gelang Pegida jedoch bedeutend schneller. Es gibt zwei mögliche Gründe dafür. Zum Einen wäre es möglich, dass eine latente Fremdenfeindlichkeit in den Köpfen vieler Deutscher schlummert. Bei Pegida können diese Menschen ihre Abneigungen gegenüber Einwanderern nun offenkundig aussprechen. Der zweite Grund, der für die derzeitige Dominanz des Themas in den Medien verantwortlich sein könnte, ist etwas komplexer.

Indem die Massenmedien Friedensmahnwachen und Pegida in einen Topf werfen, lässt sich die gesamte Bewegung als rechter Mob bezeichnen. Mit einer Prise Rampenlicht, ausführlicher Berichterstattung zur besten Sendezeit und der Kreation des Feindbildes „Islam“ lassen sich dadurch unzählige Menschen auf die Straßen bringen. Begriffe wie „Lügenpresse“ können nun ganz offenkundig unter viel Spott als Unwort des Jahres gewählt werden, obwohl die Friedensmahnwachen dieses Thema schon viel früher erschreckend realitätsnahe aufgezeigt hatten. Schließlich handelt es sich nun um minderbemittelte Rechtsradikale, die beim Rest der Gesellschaft kein Gehör finden werden. Geht man von diesem geplanten Szenario aus, erscheint es auch nicht mehr abwegig, wenn zufällig nach den Terroranschlägen von Frankreich ein Demonstrationsverbot verhängt wird. Offiziell aus Sicherheitsgründen. Dadurch werden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Hass auf Muslime wurde gesät, die Verschmelzung von Friedensmahnwachen und Pegida war erfolgreich und das Demonstrationsrecht konnte aufgrund der erhöhten Terrorgefahr endlich eingeschränkt werden. Eine erfolgreiche Beschneidung der Freiheitsrechte und ein Sieg für alle Unterdrücker, Sklaventreiber und Überwachungsfetischisten der Welt.

Sollte es sich bei dieser Abfolge von Szenarien tatsächlich um einen ausgeklügelten Plan handeln, verdienen die Strippenzieher höchsten Respekt vom gemeinen Fußvolk. Scheinbar ist es ihnen gelungen, eine friedenssuchende Montagsbewegung gegen eine hasserfüllte Antiislambewegung auszutauschen. Und so kommen die traurigen Terroranschläge von Paris gerade rechtzeitig, um das Demonstrationsrecht einzuschränken und die Existenzängste der Finanzelite aufzulösen. Frei nach dem Motto: „Teile und herrsche, dann gehört dir auch weiterhin die Welt!“

Ölpreisverfall zur Kriegsvorbereitung?

Seit Monaten können sich Verbraucher über fallende Sprit- und Heizkosten freuen. Doch der Schein trügt - findet hier ein geplanter Angriff mit blutigem Ausgang statt?

Rohstoffanalysten und Verfechter der Theorie des globalen Erdölfördermaximums geraten seit geraumer Zeit in Erklärungsnot. War bisweilen davon auszugehen, dass der Ölpreis weiter ansteigen wird, zeigt sich an den Zapfsäulen ein anderes Bild. Doch was verbirgt sich hinter dem Preisverfall?
In den letzten Jahren sprachen einige Rohstoffexperten davon, dass es ab 2015 zu einer Verknappung fossiler Energieträger kommen würde, ausgelöst durch die schrumpfenden Vorräte und der steigenden Nachfrage. Insbesondere der asiatische Raum wurde als größter Konkurrent angesehen. Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts fanden unzählige Ressourcenkriege statt, die hauptsächlich als „Kriege gegen den Terror“ inszeniert wurden. Medial erschaffene Feindbilder vom bärtigen Kopftuchträger schürten die Angst vor neuen Anschlägen in der westlichen Welt. Die Rechtfertigungsgrundlage für eine Kaskade von Angriffskriegen war geboren. Spätfolgen dieser medialen Gehirnwäsche trieb Anhänger islamfeindlicher Protestbewegungen wie PEGIDA auch Jahre nach dem überzeichneten Feindbild auf die Straßen. Die Wurzeln dieser humanitären Flüchtlingskatastrophe wurden allerdings totgeschwiegen. Ohne die militärischen Interventionskriege in Nah-Ost, dem Verkauf von Waffen in Krisenregionen und dem medial aufbereiteten Feindbild, wären islamkritische Demonstrationen heutzutage wohl undenkbar.      
Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass sich der ursprüngliche Auslöser auf die Erdölabhängigkeit rohstoffarmer Industriestaaten zurückführen lässt. So darf man nicht vergessen, welche Auswirkungen der inszenierte Ölpreisverfall auf die neuen Schurkenstaaten hat. Während sich Verbraucher und Chemiekonzerne über billigen Nachschub freuen, findet eine massive Abwertung von Fremdwährungen in Ländern statt, die direkt vom Ölexport abhängen. Nach der Etablierung der SPIMEX in St. Petersburg ist demzufolge auch der Rubel davon betroffen. Doch wie lässt sich erklären, dass nach jahrzehntelangen Ressourcenkriegen nun ein ungewöhnlich starker Preisverfall auf dem Ölmarkt stattfindet?
Die Gründe dafür stehen in einem geopolitischen "Skript" festgeschrieben. Dieses Dokument dient den Eliten als Drehbuch für eine Vielzahl von Maßnahmen, die global getroffen werden, um bestimmte Interessen durchzusetzen. Jedes Kapitel gibt die jeweilige Länderpolitik beteiligter Staaten vor. Auf großen Konferenzen (Stichwort: „Bilderberger“) bekommen Politiker, Journalisten und weitere Entscheidungsträger vorgekaut, welche Schritte für die Umsetzung der Ziele nötig sind. Der Umsturz in der Ukraine, die Nachbesetzung mit linientreuen Staatsmännern und die Annäherung an EU / NATO waren geplante Kapitel, die sich parallel zum Ölpreisverfall abspielten. Einer der Hauptprotagonisten in dem Skript war Putin, dessen antikapitalistisches Staatsprogramm den erpresserischen Methoden der transatlantischen Mineralölkonzerne seit jeher im Wege stand.
Fällt der Ölpreis, verliert auch der Rubel massiv an Wert. Andere unliebsame Regierungen wie Venezuela sind ebenfalls davon betroffen. Fraglich bleibt, welchen Ausgang dieses strategische Schachspiel am Ende nehmen wird. Der Fracking-Boom in den USA kann garantiert nicht der alleinige Auslöser für diesen Preisverfall sein. Diese Technologie gleicht einer kurzfristigen Selbstzerstörung. Felder werden verseucht und für die Landwirtschaft unbrauchbar gemacht, um einen kapitalintensiven Tropfen Öl auf dem heißen Stein zu fördern. Denn anders als bei konventionellen Fördertechniken, wie sie Russland und Saudi-Arabien betreiben, ist Fracking nur von kurzweiligem Erfolg geprägt. Hier werden die letzten Erdöl- bzw. Erdgasreste unter Zuhilfenahme von giftigen Chemikalien aus dem Boden gepresst und Unsummen für ein kränkelndes Wirtschaftsmodell verschwendet, das längst der Steinzeit angehört. Diese Erkenntnis verhalf auch vielen Investoren bei der Entscheidung, ihr Kapital aus diesem schmutzigen Geschäft abzuziehen. Dem Drehbuch zufolge, erschien eine Ausbeutung russischer Ressourcen ohne Störfaktor Putin hingegen als erstrebenswert.
Wahrscheinlicher für den Preisverfall ist die Überschwemmung mit staatlichen Ölvorräten, die in großen Tanks als Notfallreserven schlummern. Durch die Verhängung westlicher Sanktionen und gezielten Preisabsprachen verbündeter Ölstaaten ließe sich Russlands Staatshaushalt somit gezielt ruinieren. Nun bleibt abzuwarten, ob der Ölpreis dauerhaft auf diesem manipulierten Preisniveau verharren wird. Vielleicht lanciert die Elite auch eine globale Verknappung mit anschließender Preisexplosion. Denkbar wäre auch die Vorbereitung auf ein militärisches Szenario. Viele Anzeichen deuten leider schon jetzt darauf hin. Kriege werden schließlich nicht nur um Öl geführt, Öl ist auch der Treibstoff solcher Kriege. Günstige Benzin-, Diesel- und Kerosinpreise könnten damit im ungünstigsten Fall zum Brandbeschleuniger eines sibirischen Raubzugs werden.
In Kombination mit der Verlegung von NATO-Truppen an die Ostgrenzen Europas, dem Kriegsgeschrei des Bundespräsidenten und einer Annäherung der Ukraine an das westliche Militärbündnis, tun sich beunruhigende Abgründe auf. Viele Ereignisse in der Weltpolitik überschlagen sich derzeit. So ist die Annäherung der USA an Kuba auch eine gute Strategie, um die geplante Spionagezentrale Russlands zu unterbinden. Ungern möchte man dem neuen Kriegsgegner unmittelbar vor der eigenen Haustür begegnen. Wozu gibt es schließlich Europa?  
Quellennachweis:

25 Jahre Mauerfall. Und die Kinder?

Welchen Einfluss hatte der Mauerfall auf die Generation der Wendekinder?

Als vor 25 Jahren die Mauer fiel, kam der letzte geburtenstarke Jahrgang in Ostdeutschland zur Welt. Aufgewachsen unter Eltern, die teilweise an den alten Werten des Sozialismus festhielten, mussten die Wendekinder ihren eigenen Weg finden. Schnell wurde die neue Generation mit den Problemen des Kapitalismus konfrontiert. Schließlich konnten weder die eigenen Eltern, noch die Lehrer sicher vorhersagen, welchen Einfluss das neue System auf die Entwicklung ihrer eigenen Nachkommen später einmal haben würde.
Und so entstanden in einigen Gebieten Ostdeutschlands kurz nach dem Mauerfall soziale Brennpunkte, in denen unzählige Jugendliche ohne Perspektive aufwuchsen. Alte Industrieanlagen der ehemaligen VEB-Werke hinterließen eine hohe Arbeitslosigkeit in Plattenbausiedlungen, die ursprünglich für die arbeitende Bevölkerung der DDR erbaut wurden. Nach der Schließung dieser Werke zerfielen die Anlagen und mutierten zu Spielplätzen für abenteuerlustige Kinder. Die hohe Arbeitslosigkeit führte zu einer Abwanderung breiter Bevölkerungsschichten nach Westdeutschland. Übrig blieben ärmere Menschen, die in Plattenbausiedlungen günstigen Wohnraum vorfanden.
Nach dem Mauerfall griffen viele Wendekinder zu Rauschmitteln und Gewalt, um dem Chaos der Ellenbogengesellschaft zu entfliehen. Neue Gruppierungen entstanden und formten eine bizarre Jugendkultur aus Straßenrappern und Graffitisprayern. Phänomene, die überwiegend durch westliche Medien verbreitet wurden.
Im kürzlich erschienenen Entwicklungsroman „Kalktown Stories“ wird die Geschichte der Wendekinder aufgegriffen und von einem Zeitzeugen anschaulich skizziert. Traurige Schicksalsbeschreibungen zeigen darin die Schattenseiten einer verlorenen Generation, die es ohne Mauerfall vermutlich etwas leichter gehabt hätte, rechtzeitig den Anschluss zu finden.

Gibt es „Ghettos“ in Ostdeutschland?

Armutsbericht zur sozialen Ungleichheit
In dem kürzlich erschienenen Roman "Kalktown Stories" wird die Schieflage eines ganzen Systems thematisiert. Jugendgangs kontrollieren die grauen Straßen von Kalktown, einer fiktiven Trabantenstadt, irgendwo in Ostdeutschland. In den Plattenbauten konsumieren die Jugendlichen synthetische Drogen und sind zu jeder Gewalttat bereit, um unschuldige Passanten grundlos zusammenzuschlagen. Aufgrund ihrer eigenen Perspektivlosigkeit, suchen die Kids Zuflucht in Rapptexten oder der Graffitimalerei. Dieses Phänomen ließ sich bereits in den Ghettos vieler amerikanischer Vorstädte nachweisen. Doch wie realistisch ist dieses fiktive Szenario für Deutschland? Führt die zunehmende Armut auch bei uns zur Herausbildung einer neuen Jugendkultur in Hochhausiedlungen nach amerikanischem Vorbild? 
Im Roman schildert der Protagonist seine Erfahrungen im Umgang mit Drogen, Jugendkriminalität und Gewalt. Auch hier lassen sich unzählige Parallelen zu den Vororten von Los Angeles, Washington oder Detroit finden. Orte, an denen Gangs ebenfalls die Kontrolle über ganze Straßenzüge besitzen, mit Drogen handeln und sich gegenseitig bekämpfen. Die eskalierende Jugendgewalt zeigt sich auch stark in vielen Großstädten von Deutschland. Aktuell überschatten immer wieder Meldungen von Übergriffen in U-Bahnhöfen die Nachrichtenlandschaften, wodurch sich Betroffene zunehmend unsicher fühlen. Schließlich möchte niemand von aggressiven Jugendlichen attackiert werden, die nachts in U-Bahnschächten lauern und auf ihre Opfer warten. Im Kapitel „Frust der Gang“ wird ein solches Attentat sehr spannend und mit viel Feingefühl geschildert. Der Leser erlebt hautnahe mit, was im Moment eines Überfalls in den Köpfen der Jugendlichen vorgeht. Dadurch lernt er, sich im Notfall angemessen zu verhalten. 
Nebenbei wird das Wirkungsspektrum verschiedener Drogen von A wie Amphetamin bis Z wie Zero-Zero in „Kalktown Stories“ ausführlich beschrieben, sodass sich der Leser nicht selbst gefährden muss, um zu erfahren, wie sich eine echte Pillenreise oder ein harter Cannabistrip anfühlen. Die Folgen der psychischen Cannabisabhängigkeit und deren Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung heranwachsender Jugendlicher werden ebenfalls thematisiert. Im weiteren Verlauf zerstören die Drogen zunehmend das Leben des Protagonisten, öffnen ihm gleichzeitig jedoch auch Toren zu einer Welt, in der er die wahren Zusammenhänge des kapitalistischen Systems entlarvt. Vollgespickt mit philosophischen Einlagen enthält dieses Buch alles, was ein spannender Roman benötigt, um den Leser bis zum Schluss zu fesseln.
Das E-Book gibt es bereits für 2,99 Euro, während das Taschenbuch mit der ISBN: 978 - 1502 805 478 für 9,99 Euro erhältlich ist.

Steht uns der dritte Weltkrieg bevor?

Anzeichen einer Verknappung fossiler Energieträger und deren Auswirkungen auf die globale Weltpolitik. Ist der dritte Weltkrieg unausweichlich?

Glaubt man den Massenmedien, befindet sich die Welt in einem Dauerzustand aus eskalierender Gewalt, die schon fast apokalyptische Ausmaße annimmt. Bruchstückchenhaft werden dem Zuschauer jeden Abend erneut Krisen, Kriege und Seuchen als Häppchen vorgeworfen. Und bei immer mehr Menschen setzt sich eine unterschwellige Angst durch, die bei Einigen zur völligen Ignoranz gegenüber Politik, Wirtschaft und Medien führt. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass sich fossile Energieträger wie ein roter Faden durch die Krisenherde der Welt schlängeln. Ist die Verknappung von Erdöl und Erdgas bereits im vollen Gange?
Die Ukraine-Krise hat unlängst gezeigt, dass es um die geostrategischen Interessen verschiedener Wirtschaftsräume geht. Als wichtiges Transitland für Erdgas, wird die Ukraine momentan in zwei Einflussgebiete zerlegt. Doch auch hier spielen Energiekonzerne eine entscheidende Rolle. Russland verfügt aufgrund seiner gewaltigen Ausdehnung über viele unerschlossene Erdöl- und Erdgasfelder, die sich noch immer konventionell ausbeuten lassen. Die westlichen Sanktionen gegenüber Russland zielen darauf ab, den Rubel abzuwerten und den Technologietransfer zu unterbinden.
Putin etablierte 2006 die Spimex, eine Rohstoffbörse in St. Petersburg, die Fremdwährungen für den Erdöl- und Erdgashandel vorsah. In Kombination mit der Verstaatlichung russischer Energiekonzerne ist daraus ein Feindbild der Dollarhegemonie entstanden. Denn bisher war der Handel mit Öl ausschließlich dem Dollar vorbehalten. Staatschefs, die sich dieser Hegemonie in der Vergangenheit wiedersetzten, wurden gestürzt. Hinzu kommt die Unterbindung des Technologietransfers durch westliche Sanktionen. Zuvor begonnene Projekte zwischen Exxon Mobil (westlicher Privatkonzern) und Rosneft (russischer Staatskonzern) wurden bereits auf Eis gelegt. Dieses Vorgehen dient in erster Linie dazu, dem russischen Staat keine Möglichkeiten zu geben, landeseigene Energieressourcen durch unkonventionelle Fördertechnologien wie Fracking auszubeuten. Es lässt sich also erkennen, dass es einen direkten Kampf zwischen Kapital (Exxon Mobile) und russischer Staatsmacht (Rosneft) gibt. Ein weiteres Beispiel für diesen Kampf zeigt der russische Unternehmer Chodorkowski, der wegen Betrugs verhaftet und Jahre später wieder freigelassen wurde. Damals verlautete es von Chodorkowski, dass er dazu in der Lage gewesen sei, sich Wählerstimmen zu kaufen. Obwohl der Fall sehr umstritten ist, können Chodorkowski und der ukrainische Staatspräsident Poroschenko als Marionetten des westlichen Finanzsystems angesehen werden.
Auch im Nahen Osten kämpfen Interessengruppen um die Kontrolle von Energieressourcen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, um welche terroristischen Vereinigungen es sich im Detail handelt. Viel wichtiger ist das Verständnis für die globale Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas in nahezu allen Lebensbereichen. Aktuelle Zahlen belegen, dass die Menschheit mehr fossile Energieträger benötigt, als derzeit zur Verfügung stehen. Das globale Fördermaximum soll bereits vor Jahren überschritten worden sein. Kriege in Nahost und Libyen, Aufstände in der Ukraine und in Venezuela, können allesamt als Folgen der Verknappung angesehen werden. Unkonventionelle Fördertechnologien wie Fracking, Bohrinseln in der Tiefsee und Ölsande zögern den vollständigen Kollaps des Wirtschaftssystems nur geringfügig heraus und führen zu Spekulationsblasen, die schon bald zu platzen drohen. Der niedrig gehaltene Ölpreis ist kein Indiz für die langfristige Verfügbarkeit dieses Rohstoffs, sondern stellt viel mehr ein manipuliertes Preisgefüge dar, um die Abläufe des Wirtschaftssystems, das ausschließlich auf Wachstum basiert, aufrechtzuerhalten. Die ungebremste Nachfrage nach fossilen Energieträgern führt zu vorprogrammierten Konflikten zwischen den Großmächten. Da auch in Asien viele aufstrebende Nationen das westliche Wirtschaftssystem als Wohlstandsmodell ansehen, wird sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen. Der Inselstreit zwischen Japan und China ist ebenfalls eine Folge der sich zuspitzenden Energie- und Ressourcenkrise, da es neben Energieträgern auch um erschließbare Nahrungsquellen geht.
Unbeachtet nebenbei steigen die Schuldenberge rasant an, die sich als Negativabdruck eines überhöhten Ressourcenverbrauchs darstellen lassen und ganze Volkswirtschaften in die Abhängigkeit von Geldgebern drängen. Problematisch hierbei ist auch, dass kein Schuldenschnitt in Zukunft zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rohstoffvorkommen beitragen wird. Stattdessen hängt unsere gesamte Infrastruktur lethargisch gefesselt am Zapfhahn der Mineralölkonzerne und Energieriesen fest. Ein Leben im Wohlstand ist derzeit ohne Erdöl und Erdgas kaum vorstellbar. Allein die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung würde bei einem drohenden Engpass schnell zum Erliegen kommen.
Abhilfe kann nur ein konsequenter Ausbau von erneuerbaren Energieträgern schaffen. Ebenfalls sinnvoll erscheint eine dezentrale Nahrungsmittel- und Energieversorgung. Als positives Beispiel sind hierbei die Erben der Familie Rockefeller anzuführen, die vor kurzem verkündet haben, ihr Eigenkapital aus klimaschädlichen Projekten abzuziehen, um es in regenerative Energien umzuleiten. Dass dieser Schritt jedoch vom Großteil der Energielobby behindert wird, führt zu einer Verzögerung in Richtung Nachhaltigkeit. Stattdessen werden Anstrengungen im Bereich der Rüstungsindustrie unternommen und Waffen in instabile Regionen verschifft, die zu einer noch größeren Eskalation der Gewalt führen. Viele Anzeichen deuten bereits jetzt darauf hin, dass ein dritter Weltkrieg eine unausweichliche Möglichkeit darstellt, um die verbleibenden Ressourcen unter den Nationen aufzuteilen. Leider lebt unsere Wirtschaft von solchen Reinigungskriegen, denn nach der Zerstörung und dem Verbrauch von Rüstungsgütern, wird die Wirtschaft durch den Wiederaufbau angekurbelt. Ein Teufelskreis mit verheerenden Folgen für die Menschen in den betroffenen Regionen.

Wie ein solches Szenario (Stichwort: III. Weltkrieg) fiktiv aussehen könnte und welche Lösungsansätze sich für die vielen Probleme (Stichwort: Abhängigkeit) finden lassen, wird in dem Roman„Kalktown Stories“ anschaulich und mit sehr viel Spannung skizziert. Darin wird auch die aktuelle Ebola-Epidemie als Interventionsgrund für ölreiche Gebiete Westafrikas thematisiert und deren möglicher Ursprung aufgezeigt, wodurch die wahren Zusammenhänge des aktuellen Weltgeschehens sichtbar werden.

Quellennachweis:

Sonntag, 11. Januar 2015

Weltpolitik kompakt - Teil 1

Dritter Weltkrieg und die Versklavung der Europäer
Schon seit längerer Zeit ist in den Medien immer wieder von bürgerkriegsähnlichen Zuständen die Rede. Die Leitmedien stellen diese Prozesse häufig als Konflikte dar, die von unterschiedlichen Interessengruppen verschiedener religiöser oder ethnischer Gesinnungen geleitet werden. Oft werden die „Führer“ oder „Diktatoren“ solcher Regierungen als grausame Machthaber dargestellt, die ihr eigenes Volk unterdrücken und versklaven. In der Regel bilden sich daraufhin Oppositionen als Gegenbewegungen heraus, die das unterdrückte Volk von ihrer Versklavung zu befreien versuchen. Tatsächlich strebt jeder Mensch nach Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung. Warum sich unsere Demokratie jedoch in eine völlig entgegengesetzte Richtung entwickelt und die Bürger der westlichen Welt selbst immer mehr zu Sklaven mutieren, findet leider nur sehr selten die verdiente mediale Aufmerksamkeit in der tendenziösen Berichterstattung. Warum auch, wenn Massenmedien fest in der Hand derer sind, die das Volk zu ihren Gunsten manipulieren wollen. Eine schleichende Entwicklung, die jenen Menschen Sorgen bereiten sollte, die sich für eine gerechtere und friedvollere Welt einsetzen.

Vom Terror zum Bürgerkrieg
Seit dem Beginn des Irakkriegs weiß die Bevölkerung, dass viele Vorwände nur verbreitet wurden, um militärische Interventionen zu rechtfertigen. Nach den Anschlägen des 11. Septembers wurde eine neue Bedrohungslage erschaffen, die einer Kriegserklärung gleichkam. Unabhängig davon, welche Interessengruppen hinter diesen Anschlägen standen; kurz darauf konnten Ressourcenkriege geführt werden, die zuvor undenkbar gewesen wären. Doch heutzutage lassen sich heiße Kriege in einer derartigen Form kaum noch von unseren Politikern als solche verkaufen, ohne dass gleich Massenkundgebungen wie den bekannten „Mahnwachen“ stattfinden. Aus diesem Grund müssen private Sicherheitsfirmen und Geheimdienstoperationen herhalten, um geostrategisch wichtige Gebiete zu destabilisieren. Leider immer zum Leidwesen der dort lebenden Bevölkerung. Der unstillbare Energiehunger des westeuropäischen Kontinents spielt dabei eine zentrale Bedeutung, die kaum Beachtung findet. Schaut man sich die aktuelle politische Lage in der Welt an, wird schnell klar, warum bürgerkriegsähnliche Zustände in Syrien und der Ukraine herrschen. Dass die wahren Hintergründe in den Leitmedien nur selten oder bruchstückhaft erwähnt werden, hat einfache Gründe, die erst bei einer näheren Betrachtung zum Vorschein kommen.

„Achse des Bösen“ oder „Achse der fossilen Energieträger“
Europa ist abhängig von Rohstoffquellen, die sich auf der „Achse des Bösen“ befinden. Schurkenstaaten wie der Iran und Russland sind neben Katar und Saudi-Arabien die wichtigsten Lieferanten für fossile Energieträger. Wer in der BILD-Zeitung liest, die sich übrigens der Stärkung des transatlantischen Bündnisses verschrieben hat, dass es sich bei dem Iran und Russland um Schurkenstaaten handelt, der sollte auch wissen, dass man die „Achse des Bösen“ genauso gut als „Achse der fossilen Energieträger“ bezeichnen könnte. Denn neben Russland verfügt der Nahe Osten über die weltweit größten Vorkommen an Erdöl und Erdgas.   

Beschäftigt man sich etwas näher mit dem weltweiten Ressourcenverbrauch, kommt schnell die Vermutung auf, dass auf langfristiger Sicht die Nachfrage das vorhandene Angebot bei weitem übersteigen wird. Indem wir Erdöl und Erdgas verbrennen, vernichten wir unwiderruflich die letzten Reste einer Droge, von der wir uns abhängig gemacht haben. Wann sich die Kurven von Angebot und Nachfrage überschneiden werden, hängt auch im besonderen Maße davon ab, ob sich neue Technologien wie das „Fracking“ durchsetzen werden und eine grüne Energiewende gelingt. Doch auch hier sind einige wichtige Punkte anzuführen, die einem moderaten Ausgang dieses Konflikts entgegenstehen. Zum Einen werden seltene Erden für den Umstieg auf regenerative Energieträger benötigt, die ebenfalls nur begrenzt verfügbar sind. Andererseits könnte sich Fracking auch als Utopie erweisen, die der Welt nur vorgaukeln soll, dass unkonventionelle Fördertechniken tatsächlich als Alternative anzusehen sind. Hochgiftige Chemikalien zusammen mit Wasserdampf in Schiefergestein zu pumpen, um ganze Landstriche zu verseuchen, kann nicht die endgültige Lösung dieser Problematik sein. Eine Unabhängigkeit von konventionellen Energiequellen kann somit nur für einen kurzen Zeitraum hinausgezögert werden, allerdings inklusive aller negativer Folgen für Umwelt, Trinkwasser und Landwirtschaft. Hinzu kommt die steigende Nachfrage aus China und Indien, was folglich zu einer noch schnelleren Verknappung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle führen wird.

Das Märchen vom Petrodollar
Seit Richard Nixon 1973 die Golddeckung des Dollars aufhob und die Vormachtstellung der Weltleitwährung durch eine Öldeckung austauschte, wurde Erdöl zum Wohlstandsmotor und der Dollar zum unverzichtbaren Vertrauenssymbol. Ohne Erdöl wäre keine Automobil-, Chemie- und Pharmaindustrie in einer derartigen Form denkbar, wie wir sie heutzutage vorfinden. Die Liste abhängiger Industriezweige ließe sich noch ewig weiterführen. Unsere gesamte Infrastruktur ist mittlerweile so stark vom Öl abhängig, dass jedes Mittel legitim erscheint, Lieferwege und neue Ressourcen in fremden Ländern zu erschließen. Erdölexportierende Länder mit Machthabern, die sich gegen den Dollarhandel ihrer Rohstoffe stemmen und mit Fremdwährungen zu ersetzen versuchen, geraten ins Feindbild des Westens. Denn es hängen nicht nur unzählige Arbeitsplätze von fossilen Energieträgern ab, unsere gesamte Bequemlichkeit baut auf einen versiegenden Rohstoff, dessen Verteilung essentiell für das Überleben einer ganzen Volkswirtschaft geworden ist. Mit der Gründung und Monopolisierung der Standard Oil Company durch John D. Rockefeller im Jahr 1870 wurde der Grundstein für eine kleine Machelite gelegt, die bis zum jetzigen Zeitpunkt noch die Fäden der Weltpolitik in den Händen hält. Selbst eine Zerschlagung dieses Unternehmens konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der aus Schulden finanzierte militärisch-industrielle Komplex der Amerikaner noch bis heute die Ressourcenwege verteidigt und jede Regierung zu stürzen versucht, die sich autark verhält. Eine Art römisches Reich der Moderne also, in dem die Europäische Union zum Handlanger einer verdeckt agierenden Machtelite geworden ist. Doch nicht nur leicht erschöpfbares Erdöl ist zu einer Waffe der globalisierten Welt geworden, auch Erdgas spielt als Energieträger eine immer bedeutendere Rolle.

Eine ganze Reihe von politischen Ereignissen hat gezeigt, dass es unverzichtbar für die global agierenden Energiekonzerne geworden ist, die Ressourcenwege zu kontrollieren. Die Energiekonzerne der USA haben jedoch einen scharfen Konkurrenten bekommen. Mittlerweile hat auch Washington bemerkt, dass die Weltpolitik des 21. Jahrhunderts nur derjenige mitbestimmen kann, der neben den Erdölquellen auch Gaspipelines kontrolliert. Und genau hier landen wir erneut bei den Konflikten der Transitländer für Erdgaslieferungen nach Westeuropa; der Ukraine und Syrien.  Dort werden absichtlich Konflikte initiiert, für die jeder einzelne europäische Verbraucher mitverantwortlich ist. Wir wollen nicht auf unseren Wohlstand verzichten, den wir uns durch harte Arbeit über die Jahre mühsam aufgebaut haben. Doch am Ende sind es wir Konsumenten, die dafür sorgen, dass Transitländer wie Syrien oder die Ukraine zum Spielball der Großmächte werden.

Wir leben im Zeitalter der Informationskriege und sind der inneren Zerrissenheit des Misstrauens hilflos ausgeliefert. Welche Quellen erscheinen noch vertrauenswürdig? Der Geldadel versucht mit allen Mitteln, die eigene Vormachtstellung aufrechtzuerhalten. Große Leitmedien werden aufgekauft, um breite Bevölkerungsschichten zu manipulieren. Unabhängigkeit in der Berichterstattung wird zunehmend wichtiger, denn niemand soll sein eigenes Leben für einen Krieg aufs Spiel setzen, der nur den Interessen des Geldes dient. Tatsächlich bewegen wir uns auf eine Versklavung zu, in der jeder Bürger zu einer Nummer degradiert wird. Eine elektronische Ziffer, die streng den Regeln des Systems zu folgen hat. Zeitgleich führen Monopolbildungen und Ausweitungen des amerikanischen Standards durch Handelsabkommen und Firmenzukäufe zu einer Verschlechterung der sozialen Umstände. Die Machtkonzentrierung steigt, während die Ungleichheit der sozialen Schichten weiter zunimmt. Konferenzen wie das Bilderberg-Treffen sind der Beweis für eine zusammenhängende Weltpolitik, die maßgeblich von wenigen Großkonzernen gelenkt wird. Die eigentliche Demokratie wird dabei ausgehöhlt. Sobald TTIP beschlossene Sache ist, können Investoren ganze Staaten auf Schadensersatz verklagen, wenn durch deren Gesetzgebung die Gewinne der Konzerne geschmälert werden. Es ist also davon auszugehen, dass langfristig eine Versklavung der Menschen in Europa angepeilt wird, während die Rohstoffkonflikte weiter eskalieren.

Versklavung der Bevölkerung  
Wir alle wurden unfreiwillig in eine zivilisierte Welt hineingeboren, deren Strukturen darauf beruhen, vom Erdöl versorgt zu werden. Ohne Nachschub fallen ganze Wirtschaftszweige wie Kartenhäuser in sich zusammen. Auch die lebensnotwendige Nahrungsmittelindustrie samt Supermarktketten tragen zum Überleben unserer Gesellschaft bei. Kommt es durch Verknappung und steigender Nachfrage zu ungewollten Lieferengpässen, die den Ölpreis unerwartet ansteigen lassen, springen Spekulanten sofort darauf an. Schaut man sich die Kursentwicklung des Ölpreises an, fällt auf, dass dieser immer künstlich auf Niveau gehalten wird und sich derzeit auf Talfahrt befindet. Dadurch soll auch die Botschaft verkündet werden, dass Wirtschaft und Wohlstand weiter wachsen können. Dass ungebremstes Wachstum in einem begrenzten Raum irgendwann unweigerlich zu Spannungen führen muss, sollte jedem klar sein, der die Gefahr eines dritten Weltkriegs für ein pures Hirngespinst linker oder rechter Gesinnungen abtut. Ohnehin zeigt sich am Beispiel der Montagsdemonstrationen, dass langsam ein kollektives Bewusstsein in der Bevölkerung stattfindet. Zum Leidwesen der Initiatoren, die zu Unrecht medial korrumpiert werden. Denn es geht ausschließlich um die Sicherung des Friedens in Europa. Und dieser ist nach den jüngsten Ereignissen in der Ukraine auch dringend notwendig.

(Fortsetzung exklusiv bei NEOPresse - im zweiten Teil von "Weltpolitik kompakt" werden die Interessen der Großmächte im Hinblick auf die Krisen in Syrien und der Ukraine etwas näher beleuchtet)